Charakterköpfe bei NSU

Hier stellen wir die Personen vor, die die Produkte/Werbung/Entwicklung bei NSU geprägt haben.....

 

 

Claus Luthe

 geb. 8. Dezember 1932 in Wuppertal

† 17. März 2008 in München

war ein deutscher Automobildesigner.

Er entwarf wichtige Modelle für die deutschen Automobilhersteller NSU,Audi und BMW und

gilt als einer der bedeutendsten Automobildesigner des 20. Jahrhunderts.

 

Thomas Ammerschläger

 

NSU-Fahrwerks-Entwicklung

 

Die Zeit als Rennfahrer hat Ammerschläger 1958-1970 am Steuer von Prinz 4, Sport-Prinz, TT und TTS verbracht. Die aufgestellte TT Motorhaube zur besseren Luftzirkulation im Motorraum ist eine Erfindung von ihm.

Bei NSU 1965–1971 entwickelte er mit kleiner Mannschaft das

RO 80 und das K 70 Fahrwerk, bei Ford 1972–1981 leitete er die Entwicklung Motorsport und galt als Vater des legendären Renn-Capris. Bei Audi (1981–1985) trieb er als Chef des Serien-Fahrversuchs die Quattro-Entwicklung voran, und bei

BMW 1985–1997 Technischer Geschäftsführer der Motorsport GmbH.

Albert Roder

geb.20. Januar 1896 in Nürnberg

† 3. September 1970 in Heilbronn

 

Die Tätigkeit bei NSU beginnt im Jahre 1936. Er ist maßgeblich an der Entwicklung des Zweizylinder-Kompressor-Rennmotors beteiligt,aber Roder ist unter Walter William Moore nur zweiter Mann bei NSU. So ist es dann ganz folgerichtig, daß er Ende 1938 zu VICTORIA nach Nürnberg wechselt, als man ihm dort die Position des Chefkonstrukteurs anträgt.Bei VICTORIA entwickelt er den Fahrrad Hilfsmotor VICKY I.

Aber NSU ist doch eine andere Größe als VICTORIA, so wechselt er 1946 wieder zu NSU, als Chefkonstrukteur, denn Walter William Moore hat NSU 1939 verlassen.

Fox,Lux,Max......alle diese Nachkriegskonstrutionen tragen Roders Handschrift.

Der ULTRAMAX Schubstangentrieb stellte damals einen echten Kompromiß zwischen Herstellungskosten und Zuverlässigkeit dar. Die nach der Max noch folgenden Modelle SUPERFOX und MAXI waren eigentlich nur verkleinerte MÄXE, um das Motorradprogramm nach unten abzurunden.

Später ist es für NSU lebensnotwendig in das Automobilgeschäft einzusteigen.

 Albert Roder war an der Entwicklung der PRINZEN I bis 4 noch direkt beteiligt.

Diese Fahrzeuge hatten einen Zweizylinder Paralleltwin-Motor mit obenliegender Nockenwelle und ULTRAMAX-Schubstangensteuerung. Zu diesem Zeitpunkt wäre eigentlich die Umstellung auf einen Kettenantrieb notwendig gewesen, wurde aber erst 1964 beim PRINZ 1000 realisiert.

Ewald Praxl

geb.5. Juli 1911 in Postelberg,Böhmen

† 27. Dezember 1988

war  Ingenieur und Konstrukteur bei NSU.

Praxl studierte an der Technischen Hochschule in Prag Maschinenbau und erhielt dort 1937 sein Diplom. 1939 kam er als junger Ingenieur zu NSU.

Während des Zweiten Weltkriegs war er dort maßgeblich an der Konstruktion des NSU Kettenkrads beteiligt.

Praxl war ab 1949 Stellvertreter und ab 1962 Nachfolger von Chefkonstrukteur Albert Roder.

Seit 1951 leitete Praxl die Versuchs- und Rennabteilung bei NSU. Er führte die NSU Rennmotorräder zur Weltspitze, was in den Weltmeisterschaften 1953 und 1954 sowie diversen Geschwindigkeitsweltrekorden gipfelte.

1954 wurde die Rennabteilung aufgelöst und Praxl befasste sich in den folgenden Jahren hauptsächlich mit der Entwicklung von Serienmotoren

Unter Praxls Leitung entstanden die NSU-Vierzylinder des NSU 1000 sowie der Motor

des NSU K70 und der NSU Ro 80 Motor.

1976 nach 37 Jahren bei NSU ging er in den Ruhestand.

Hanns Dieter Paschke

Jahrgang 1920

15.April 2015 Berlin

 

 Der Drehkolbenmotor wurde von Felix Wankel 1954 konstruiert, und der Kreiskolbenmotor von NSU Ingenieur Hanns Dieter Paschke. 1957 entwickelt aus dem Drehkolbenmotor durch die kinematische Umkehr des Prinzips. Nur auf diese Weise war es möglich, den von Felix Wankel gemeinsam mit NSU entwickelten Drehkolbenmotor zu praktischem Nutzen und wirtschaftlicher Bedeutung zu bringen.

Walter G. Froede

geb.28. April 1910 in Hamburg

† 2. März 1984

 

Angestellt bei NSU als Spezialist für Einspritztechnik und Leiter der Versuchsabteilung war eine seiner ersten Aufgaben die Entwicklung des Kettenkrads. Ab 1948 wieder bei NSU in der Abteilung Reparatur- und Wartungsarbeiten für amerikanische Militärfahrzeuge. 1950 wurde er Leiter der NSU-Rennabteilung. Mit Hanns Dieter Paschke entwickelte er die Unterbrechereinspritzanlage weiter.

Ab 1951 an der Entwicklung des Kreiskolbenmotors beteidigt. 1953 wurde er Leiter der Forschungsabteilung, in der unter anderem mit Ewald Praxl die Entwicklung des Baumm'schen Liegestuhles betrieben wurde. Ferner arbeitete er an der Rennmax. Baumms Liegestuhl, angetrieben von einem 50 ccm Quickly-Motor, der von einem frühen Wankel-Gebläse aufgeladen wurde, erreichte 1956 auf den Utah salt flats 196 km/h. Im Neckarsulmer Werk ulkte man fortan von „Kraft durch Froede“. Froede prägte die gesamte Kreiskolbenmotoren-Entwicklung hinsichtlich der gewählten Konstruktionsprinzipien, der Varianten und der Einsatzmöglichkeiten. Eine große Anzahl seiner Ideen wurden zum Patent angemeldet. Er war Federführend an der Serienreife des Wankelmotors beteidigt.

 Ende Januar 1975 ging er in Pension

Rudolf Griffel

Grafiker

Verantwortlich für all die schönen Zeichnungen und Schnittbilder mit denen NSU sehr erfolgreiche Reklame betrieb.

Arthur Westrup

 

geb. 20. Februar 1913 in Düsseldorf

† 20. September 2009 in Neckarsulm

Nach dem Abitur studierte Westrup Philosophie und Theaterwissenschaften.  Zunächst tätig als Sportredakteur wurde er 1934 von NSU-Direktor Fritz von Falkenhayn als Pressesprecher für NSU eingestellt. 1973 wechselte Westrup zu Volkswagen.

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