Berichte 2003

 Eifel Klassik 2003

Alle zwei Jahre wird von Audi-Tradition ein Sonderlauf organisiert, bei dem alle interessierten NSU-, DKW- und AUDI-Fahrer die Möglichkeit haben ihre Fahrzeuge auf der Rennstrecke zu bewegen. Dieser Sonderlauf fand am ersten Wochenende im Oktober im Rahmen der Eifel-Klassik auf dem Nürburgring statt.  

Die Rennsportbegeisterten unter unseren Clubmitgliedern ließen sich diese Gelegenheit nicht entgehen und so nahmen 7 Fahrzeuge von uns an dieser Veranstaltung teil. Auf dem Plan stand eine halbe Stunde auf dem Grand-Prix-Kurs und drei Runden auf der Nordschleife jeweils als Gleichmäßigkeitslauf. Als Rahmenprogramm hatte die Audi-Tradition ein gemeinsames Abendessen mit anschließender Disco im Fahrerlager organisiert.

Bereits im Vorfeld ließen die Wettervorhersagen für diesen Wochenende nichts gutes ahnen – Dauerregen und Temperaturen unter 10° C. Wir hatten alle unsere Winterjacken eingepackt und machten uns Freitags – teilweise bei bereits einsetzendem heftigen Regen – auf den Weg zum Ring. Dort angekommen hörte glücklicherweise der Regen auf, die Wolken verzogen sich und ließen die Sonne teilweise wieder durch. Auch die Temperaturen erreichten relativ angenehme Werte. Audi hatte zwei Boxen angemietet und einen Catering-Service engagiert, sodass man sich zudem hin und wieder bei einer Tasse Kaffee aufwärmen konnte.

Auf dem für die Teilnehmer des Sonderlaufs abgesperrten Areal des Fahrerlagers hatten sich bereits rund 100 Teams auf NSU, DKW und Audi eingefunden. Vor den Audi-Boxen standen die „Werksauto´s“, darunter der neu aufgebaute Jägermeister-NSU der von Willi Bergmeister gefahren wurde. In den Boxen war die „Papierabnahme“ und Heinz Scheffer übernahm die technische Abnahme.  

Alle Fahrzeuge konnten die „strengen“ technischen Auflagen erfüllen und so stand dem Start nichts mehr im Wege. Für die kleinen Klassen 1 – 3 war der Lauf auf der GP-Strecke für 11.00 Uhr angesetzt. Bennedikt ging mit seinem schönen Typ 110 an den Start, begleitet von seiner Tochter Anna. Anna war von der Fahrt so begeistert, dass sie ihren Vater zu immer schnelleren Rundenzeiten aufforderte (Baba, den packsch noch) und das Stoppen der Zeit zur Nebensache wurde. 

 

 

Zu unserer aller Überraschung konnten wir noch am gleichen Tag einige Runden auf der Nordschleife absolvieren – quasi als Training für Samstag.  

Am Samstag fand um 8.30 Uhr für die Klassen 4 - 5 der Gleichmäßigkeitslauf auf der GP-Strecke statt. Nachts hatte es natürlich geregnet, sodass die Strecke recht feucht war. Dino, Achim, Patrick und Jochen nahmen natürlich mit den Rennfahrzeugen teil, und mussten in aller Frühe noch auf Regenreifen wechseln. In diesen Klassen gingen rund 60 Fahrzeuge an den Start. Die Strecke war recht voll. Aber jeder der Teilnehmer verhielt sich sehr diszipliniert, sodass es zu keinen Schäden kam. Nach einer halben Stunde war das Rennen zu Ende und alle freuten sich schon auf die Nordschleife. Auf der Nordschleife  starteten alle Klassen in vier Reihen nacheinander. Das Teilnehmerfeld zog sich ziemlich schnell auseinander und so konnte jeder die schöne Rennstrecke genießen. Achim hatte diesmal seinen Max dabei, der sich die Strecke am Vortag so gut einprägte und Achim mit seiner Streckenkenntnis verblüffte.

Kurz vor Rennende setzte dann doch noch Regen ein und alle waren dann doch froh, dass das Ganze ohne nennenswerte Schäden über die Bühne gegangen war. 

Abends fand in der Audi-Box nach dem gemeinsamen Abendessen die Siegerehrung statt. Offenbar hatten die Beifahrer der angetretenen Scuderia-Mitglieder vergessen die Zeiten zu stoppen, denn bis auf Hans konnte keiner konnte durch gleichmäßige Rundenzeiten glänzen! Hans hatte es geschafft ohne Beifahrer den Klassensieg zu erreichen. GLÜCKWUNSCH!

Am Sonntag bestand dann noch die Möglichkeit nochmals 2 Runden auf der Nordschleife zu fahren – allerdings verschlechterte sich das Wetter dermaßen, dass fast alle Teilnehmer sich dazu entschlossen morgens die Heimreise anzutreten.

Clubausfahrt 2003

Als Ziel der alljährlichen Ausfahrt wurde diesmal die „nähere“ Umgebung gewählt, nämlich der Welzheimer Wald im Großraum Hohenlohe.  Wieder einmal hat es der Wettergott mit den NSU-Fahrern gut gemeint und uns am Samstag ganztägig mit Sonne verwöhnt.

Treffpunkt aus den verschiedenen Richtungen war gegen 9.30 Uhr in Welzheim. Hier fanden wir nach einem kurzen Ortsrundgang eine Bäckerei mit Cafe für ein gemeinsames Frühstück.

 

Nach dieser Stärkung fuhr die leider etwas kleine Gruppe von 6 NSU´s auf wunderschönen, fast leeren Straßen durch den idyllischen Welzheimer Wald bis zu unserem ersten Zielpunkt, dem Hammerschmiedesee. Hier konnte nach Lust und Laune gebadet oder einfach nur gefaulenzt werden. Es waren sich alle einig, sich zu erfrischenden Getränken im Biergarten am See einzufinden. Anschließend gings dann weiter zu der gebuchten Unterkunft in der Jugendherberge Rechenberg, die in einem altehrwürdigen Schloss untergebracht ist.

 

In einer gemütlichen Gartenwirtschaft in einem Lokal in Krettenbach ließen wir den Tag  in gemütlicher Runde bei gutem Essen und Trinken fröhlich ausklingen.

 

Am Sonntag früh, der Himmel war nun etwas zugezogen, aber es war trocken, starteten wir nach einem guten und üppigen Frühstück gegen 9:30 Uhr und fuhren bis Vellberg. Diesen schönen Ort mit Burg und tollen Fachwerk-Häusern, haben wir ausgiebig besichtigt, es hat sich wirklich gelohnt.

 

 

Danach ging es weiter über Wolpertshausen nach Langenburg ins dortige Automuseum. Nach der Besichtigung der sehr interessanten Fahrzeuge knurrte  bereits wieder der Magen und wir stürmten in Gerabronn eine Pizzeria wo wir ein leckeres Mittagessen zu uns nahmen.

 

Anschließend trennten sich unsere Wege und jeder fuhr die für Ihn günstigste Strecke direkt nach Hause.

 

Bis auf das kleine Aha-Erlebnis von Dino und Rolf bei denen am Prinz 4 plötzlich die Rücksitzbank qualmte, gab es auf der ganzen Strecke keine Defekte an den Autos. Das Problem mit der rauchenden Sitzbank wurde durch einen Kurzschluß an der Batterie durch eine Sitzfeder verursacht. Diesen Kurzschluß haben die beiden Insassen jedoch frühzeitig bemerkt und es konnte rasch etwas dagegen unternommen werden, so daß kein größerer Schaden entstanden ist.

 

Alles in Allem war es wieder eine gelungene Jahresausfahrt der Scuderia NSU Süddeutschland und wir danken den Organisatoren Patricia und Achim ganz herzlich für ihre Mühe.

 

Wir hoffen daß nächstes Jahr wieder mehr Teilnehmer dabei sein können.

 

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